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Port Charlotte Islay Barley (2008)

Nase: Toffee, frisch geschnittenes Gras. Rund und frisch. Kein Rauch.



Geschmack: Süß, mehr Toffee. Nussig und rauchig. Ein hauch exotischer Früchte.



Abgang: Lang. Sehr lang. Es quillt eine Menge Rauch den den Rachen hinauf. Auf der Zunge machen sich komplexere, nussige Noten breit.



Fazit: Mein absoluter Liebling in der Port Charlotte Standardrange. Ich würde fast so weit gehen, ihn als "rauchigen Laddie Ten" zu bezeichnen. Von der vermeintlichen Jugend (~6 Jahre) merkt man nichts.


Senft Bodensee Whisky "Fasstärke"

Senft Bodensee Whisky "Fasstärke"



Destilliert: September 2010

Abgefüllt: Oktober 2014

Gereift in amerikanischer und europäischer Eiche. Rotwein-, Bourbon- und Sherryfässern.

In der Nase ist er angenehm warm und fruchtig.



Geschmack: Der erste Schluck ist süß und trotz 55% brennt er nicht. Honig, Vanille/Mandel, schwache Fruchtnote(Trockenfrüchte).

Der Abgang ist zuerst nicht lang, aber dann breitet sich eine Wärme im Mund aus. Es bleibt eine gewisse Bitterkeit hinten auf der Zunge zurück.

Das ganze war jetzt ein wenig schnell, aber ich probier ihn jetzt nochmal mit einem Tropfen Wasser.



Ich kann nicht glauben, dass der 55% haben soll. Da kommt mir der Nikka from the Barrel mit seinen 51,4% "schärfer" vor. Das nächste mal muss ich den Brenner vor Ort fragen, wie oft er den destilliert hat.



Mit ein wenig Wasser kommt er mir gleich nochmal viel süßer vor und es kommen viel mehr Fruchtaromen durch. Es schleicht sich auch eine leichte Weinnote rein. Im Abgang kommt allerdings der Alkohol ein klein wenig stärker durch.

Die etwas bittere, leichte Eichennote bleibt lange im Mund, ansonsten ist nicht so viel im Abgang. Am Ende kommt doch nochmal eine Erinnerung an Trockenfrüchte durch.



Fazit: Durchaus lecker. Viel mehr kann ich allerdings auch nicht sagen. Sehr beruhigend ist, dass ich keinerlei "Obstlernote" - wie oft bei deutschen Whiskies befürchtet -  wahrnehmen konnte. Als deutsche Whisky kann ich ihn, obwohl mir da ein wenig der Vergleich fehlt, durchaus weiterempfehlen. Leider ist er etwas "ambitioniert" bepreist.


Cubietruck - ready for mischief

In the last few days I finally found the time for fiddling with my Cubietruck again. I switched the harddisk for a small SSD I had laying around. Now it makes no noise at all.



After experimenting with Lubuntu for Cubietruck and not being satisfied with the newer "official" choices I decided to go with Igor's Debian Build. Wheezy is showing its age and with Jessie around the corner I chose the Jessie build - excited for systemd. The NAND-install script worked for me at the first try, perhaps because I've already had Lubuntu installed from my former experiments with the cubietruck,


Lächeln

Es war ein Ende

Es war ein Anfang

Sie stand neben mir

da stand ich neben mir



mir fiel es bis dahin nie auf

mir fiel es wie Schuppen von den Augen

Draußen versank die Sonne langsam hinter den Bergen

Doch ihr Lächeln wirkte auf mich wie ein Sonnenaufgang.


Whisky am Wochenende

Am Samstag hatte ich 2 Iren. Einen Greenore Single Grain 8 Jahre und einen Single Malt dessen Name ich mir nicht gemerkt habe.

Mir haben beide nicht geschmeckt. Insbesondere den Single Grain fand ich furchtbar.

Passend zum Sushi gab es auch einen Suntory Kakubin. Sehr mild, sehr trinkbar, aber insgesamt stach er nicht besonders heraus.

Dann einen 19-jährigen Bruichladdich aus "undefinierter" Abfüllung. Aus der Flasche raus hat er richtig gemüffelt (der Laddie-Kuhstall?), im Glas ging es. Geschmacklich lecker, mehr habe ich mir nicht notiert.

Im Anschluss habe ich noch einen 12-jährigen Laphroaig aus ebenso undefinierter Abfüllung verkostet. geruchlich typisch Laphroaig, geschmacklich allerdings eher stumpf, mehr Sumpf als Meer, und mit einer gewissen Bitterkeit. Im Abgang recht typisch Laphroaig aber zusätzlich mit einer störenden Bitterkeit. Ich hab dann mit einem Laphi 10 nachgespült.

Tasting the Glenfarclas 105

Der Glenfarclas 105 war mein erster (reiner) auf Sherry gereifter Whisky. Er kommt mit 105 Proof (60%), ohne Age-Statement (NAS) und in der Literflasche.



Nase: Getrocknete Rosinen, Panettone, leichte Spritnote.

Geschmack: Panettone füllt den Mund, alkoholische Schärfe und Sprit lassen sich nicht ignorieren.

Abgang: Mittellanger Abgang mit Karamell und wieder Panettone. Alkoholische Schärfe im Rachen.



Fazit: Insgesamt eine gute Annäherung an an das Thema Sherry. Insbesondere die Panettone-Note weiß mir zu gefallen. Geringe Mengen Wasser nehmen ihm die Sprittigkeit und öffnen die Karamellnoten. Im direkten Vergleich zum Aberlour a'bunadh verliert er, aber bleibt der Preis/Leistungs-Sieger. ;-)

Tasting the Aberlour a'bunadh, Balvenie Double Wood 17yo & Benriach Solstice 17yo

Aberlour a'bunadh (Batch 49)



Nase:



Vollfruchtig, Getrocknete Rosinen



Geschmack:



Wieder vollfruchtig, leichte Honignote, die ~60%prickeln leicht im Mund



Abgang:



Langer Abgang, Honignoten mit Fruchtsirup füllen den Rachen



Fazit:



Sehr lecker. Öffnet sich nach ein paar Tropfen Wasser noch mehr.



 



Balvenie Double Wood 17yo



Nase: 



Geruch von Äpfeln und trockenen Früchten. Eine leichte Eichennote umschmeichelt die Nase



Geschmack:



Süße vannillige Früchte. Angenehm leicht im Mund.



Abgang:



Langer, cremiger Abgang. Die vanillige Eichennote bleibt lange im Mund.



Fazit:



Ein sehr angenehmer, leichter Whisky der eine super Balance zwischen Eiche und Frucht schaft. Allerdings wirkt er mit 43% ein wenig leichtfüßig. Etwas mehr Alkohol dürften sie ihm schon gönnen.



 



Benriach Solstice 17yo



Nase:



Kräftiger Rauch schlägt einem entgegen, unterlegt mit einer Portweinnote



Geschmack:



Rauch und Eiche, zusammengehalten von reifen Früchten unterlegt mit einer nussigen Note



Abgang:



Weicher, langer rauchiger Abgang. Nussig/eichige Noten verbleibt lange am Gaumen, während der Rauch aus dem Rachen aufsteigt.



Fazit:



Port & Smoke married in Heaven. Öffnet sich nach Zugabe von ein wenig Wasser noch weiter.



Übergreifendes Fazit



Alle 3 sind sehr leckere Whiskys. Ich würde insbesondere den Benriach und den Aberlour nochmal kaufen. Den Balvenie kann ich auf jeden Fall auch weiterempfehlen, auch wenn er mir persönlich zu wenig Alkoholgehalt hat.


Whisky Tasting: Isle of Jura Origin 10yo

Jura 10, meine erste Annäherung an diese Brennerei.



Nase: Würziger Bergkäse

Geschmack: Käsefüße und abgestandenes Bier

Abgang: Zum Glück ganz kurz



Fazit:Wir werden wohl keine Freunde. Zum Glück nur eine kleine Probenflasche.