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Senft Bodensee Whisky "Fasstärke"

Senft Bodensee Whisky "Fasstärke"



Destilliert: September 2010

Abgefüllt: Oktober 2014

Gereift in amerikanischer und europäischer Eiche. Rotwein-, Bourbon- und Sherryfässern.

In der Nase ist er angenehm warm und fruchtig.



Geschmack: Der erste Schluck ist süß und trotz 55% brennt er nicht. Honig, Vanille/Mandel, schwache Fruchtnote(Trockenfrüchte).

Der Abgang ist zuerst nicht lang, aber dann breitet sich eine Wärme im Mund aus. Es bleibt eine gewisse Bitterkeit hinten auf der Zunge zurück.

Das ganze war jetzt ein wenig schnell, aber ich probier ihn jetzt nochmal mit einem Tropfen Wasser.



Ich kann nicht glauben, dass der 55% haben soll. Da kommt mir der Nikka from the Barrel mit seinen 51,4% "schärfer" vor. Das nächste mal muss ich den Brenner vor Ort fragen, wie oft er den destilliert hat.



Mit ein wenig Wasser kommt er mir gleich nochmal viel süßer vor und es kommen viel mehr Fruchtaromen durch. Es schleicht sich auch eine leichte Weinnote rein. Im Abgang kommt allerdings der Alkohol ein klein wenig stärker durch.

Die etwas bittere, leichte Eichennote bleibt lange im Mund, ansonsten ist nicht so viel im Abgang. Am Ende kommt doch nochmal eine Erinnerung an Trockenfrüchte durch.



Fazit: Durchaus lecker. Viel mehr kann ich allerdings auch nicht sagen. Sehr beruhigend ist, dass ich keinerlei "Obstlernote" - wie oft bei deutschen Whiskies befürchtet -  wahrnehmen konnte. Als deutsche Whisky kann ich ihn, obwohl mir da ein wenig der Vergleich fehlt, durchaus weiterempfehlen. Leider ist er etwas "ambitioniert" bepreist.


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